Arbeiten in der Schweiz – was macht das Nachbarland so attraktiv
Ausbildung & Beruf 1. July 2008Die Schweiz ist nicht nur interessant für Geldanleger und Touristen, sondern gewinnt zunehmend qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland für sich. Dabei sind Controller und Führungskräfte genauso gefragt, wie Arbeitskräfte aus dem sozialen Bereich. Immer mehr Potentials finden ihren Weg zum kleinen Nachbarn.
Für die Bewilligung der Arbeitserlaubnis reicht für Bürger der 15 ursprünglichen EU-Staaten der Arbeitsvertrag.
Doch nicht nur der einfache Zugang, auch andere Faktoren sind für den zunehmenden Zuwanderungsstrom verantwortlich: Die Schweiz genießt einen sehr guten Ruf bezüglich der Professionalität. Ein Aufenthalt in der Schweiz kann für die eigene Vita somit nur förderlich sein. Die geringe Wechselwilligkeit der Schweizer im Vergleich zu den Deutschen (laut EMAA-Studie 15,5 Prozent versus 62 Prozent) spricht für eine hohe Zufriedenheit und Verbundenheit der Arbeitnehmer mit Ihrem Unternehmen, wie beispielsweise in der IT-Beratung. Die Sprachbarriere ist gering und der Umzug in die Schweiz einfach zu realisieren.
Vor einer Entscheidung für einen Ortswechsel sollte man sich auch mit den nackten Zahlen auseinandersetzen: Die Gehälter sind zwar selbst im internationalen Vergleich bei gleichzeitig geringer steuerlicher Belastung sehr hoch, jedoch liegen auch die Lebenshaltungskosten bis zu 50 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Die Schweiz verfügt über 26 Kantone mit ganz unterschiedlichen Steuersätzen und Mietzinsen. Da auch das Lohnniveau schwankt, ist es äußerst wichtig im Vorfeld einer Entscheidung alle Faktoren zu kennen. So muss man anhand dieser Fakten entscheiden, ob man einen Job in Bern oder in einer anderen Stadt annimmt.
Alles in allem ist der Karrierepfad Schweiz uneingeschränkt empfehlenswert. Viel Erfolg im kleinen Nachbarland!

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